Meine 10 Tipps über Time Management

Dieser Post dreht sich um die Zeit #wortspiel

Wir Menschen habe alle eins gemeinsam, egal ob Multimillionär, Sportler, Bettler oder Arbeiter. Wir haben alle 24 Stunden, 1440 Minuten pro Tag zur Verfügung. Zeit kann man nicht kaufen. Jede Minute die du verschwendest, ist weg! Sie kommt nie mehr wieder. Als mir das so richtig klar wurde, war dies ein Gamechanger. Ich will keine Minute meines Lebens mehr verschwenden. Und da find ich folgenden Satz extrem spannend.

If it’s not making me happy, making me better or making me money, I’m busy.

Ich will meine Zeit wirklich nur noch dafür verwenden, was mich meinen Zielen näher bringt. Somit habe ich mich die letzten Wochen intensiv mit der Zeit und mit Zeit Management Tools, Tipps und Tricks beschäftigt, wovon ich nun ein paar für mich verwende und mit euch teile. Dies ist zwar erst der Beginn der Beziehung zwischen mir und der Zeit und deshalb bin ich mir sicher, dass ich hier noch viele Änderungen vornehmen werde.

Tracking

So richtig klar wurde mir wie viel Zeit ich verschwende als ich einige Tage genau getracked habe was ich wirklich den ganzen Tag machen. Ich habe dazu die kostenlose App ‚Clockify‚ genutzt.

Wir können nur verbessern was wir messen können

Ich habe gesehen, dass ich eigentlich nur 6-7 Stunden am Tag wirklich produktiv bin obwohl ich 10-12 Stunden arbeite. Somit verschwende ich täglich ein haufen Zeit. Akkumuliert auf ein Jahr oder gar 10 Jahre möchte ich gar nicht nachrechnen wie viel das ist.

Jürgen trackt seine Zeit mit Clockify um sein Time Management zu verbessern

Ok ich machs doch. Es wären im Jahr ca. 1800 Stunden bzw. ganze 76 Tage. in 10 Jahren wären das 760 Tage bzw. 2 JAHRE. Oida wenn ich mir bewusst mache was ich erreichen könnte wenn ich nur 2-3 Stunden/Tag mehr produktiv arbeiten könnte erstaunt mich das extrem. Deshalb ist mir dieses Thema wirklich wichtig und es zeigt mir was erfolgreiche Menschen anders machen.

Nun aber die Tipps, welche ich aktuell umsetze.

Nein sagen

Man kann nicht alles machen und auch nicht jeden alles recht machen. Ist hart, ist aber so. Auch ich muss das lernen. Oft ruft jemand an und fragt dich, als wäre alles selbstverständlich, ob du kurz helfen kannst. Weil wir alle nett zu unseren Freunden sein möchten, sagen wir einfach Ja ohne wirklich darüber nachzudenken. Doch dies passiert nicht einmal im Jahr sondern solche Ablenkungen kommen andauernd vor. Somit handeln wir dann nich mehr proaktiv.

Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum immer NEIN zu sagen und der Böse zu werden. Es geht darum, dass du dich bewusst dafür oder dagegen entscheidest und dir dabei klar ist, wenn du Ja sagst, dass es auf der anderen Seite immer ein Nein gibt.

Schnelle Entscheidungen treffen und nicht alles overthinken

Einfach mehr machen und weniger denken lautet das Stichwort. Durch zu viel denken verschwenden wir Zeit. Wir wissen es nur wirklich wenn wir es machen! Alles andere ist glauben und schätzen und davon halte ich nicht viel. Wir werden nie wissen was die ‚andere Entscheidung‘ gebracht hätte. Deshalb ist es vollkommen unnötig darüber nachzudenken. Wir verharren so oft in unseren Gedanken und treffen einfach keine Entscheidung. Dies kann manchmal Tage oder sogar Wochen dauern.

Eine gute Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen ist eine Münze zu werfen. Wenn wir sie werden und wir sind mit dem Ergebnis unzufrieden, wissen wir was die, im jetzigen Moment, richtige Entscheidung ist.

Tue die psychisch anstrengendsten Dinge als erstes

Unsere Aufmerksamkeit und unsere Fähigkeit gute Entscheidungen zu treffen ist täglich begrenzt. Deswegen mache ich die wichtigen Dinge, die die mich meinen Zielen näher bringen, am Morgen. Das ist auch der Grund warum Menschen wie Steve Jobs am Abend die Kleidung für den nächsten Tag vorbereiten. Damit müssen sie am morgen nicht drüber nachdenken und verschwenden keine kostbare Kraft. Dies ist kein Hokus Pokus sonder wissenschaftlich nachgewiesen. Auf Englisch heißt das ‚Decision Fatigue‘. Deshalb sind auch Gewohnheiten so wichtig. Wir müssen nicht mehr entscheiden ob wir zum Sport gehen oder nicht. Es ist eine Gewohnheit wie Zähne putzen.

Somit lege ich jetzt die Dinge die mir wichtig sind und meine stärkste psychische Kraft fordern auf den Morgen.

Eliminiere schlechte Gewohnheiten

Netflix, Wixxen, Social Media scrolln oder Story’s schauen, Rauchen, Saufen und so weiter. All dies sind unnütze Dinge. Weg damit!

Spare Zeit

Wenn du kochst, koche immer mindestens die dreifache Menge. Selbe Zeit, 3-facher Output! Poste deine Social Media Dinge wenn du am Klo sitzt, im Stau stehst oder beim Arzt wartest. Nutze leere Zeit und mach Dinge einfacher.

Mache alles was weniger als 5 Minuten dauert sofort

Dinge die weniger als 5 Minuten dauern, sollte man sofort machen. Somit können wir diese in unserem Hirn als erledigt markieren. Wenn wir es nicht tun, bleiben sie unnötig in unsere Gedanken und dies führt zu unnötiger Anstrengung und Stress.

Lerne dich selbst kennen

Lerne was für DICH funktioniert, wann DU produktiv bist und so weiter. Nicht jeder Mensch ist gleich, jeder hat andere Ziele und Werte. Als entwickle dein eigenes System. Ich probiere die letzten Wochen einfach alles aus und sehe was gut und was weniger gut für mich funktioniert. Ob ich mit Wecker oder ohne besser aufstehe. Ob es gut ist wenn ich um 21:00 oder um 23:00 schlafen gehe. Ich teste einfach alles und lerne somit. Heute habe ich beispielsweiße das erste mal gleich nach dem aufstehen eine Stretching Einheit gemacht. Es fühlte sich gut an. Vielleicht wird das meine neue Morgenroutine.

Trage alles in deinen Kalender ein

Dein Kalender ist dein Diener und nicht umgekehrt. Viele Menschen lassen sich von ihrem Kalender stressen. Jedoch ist das dumm. Lerne wie du damit umgehst. Plane auch Pausen, Urlaube & das Mittagessen ein. Plan deine Weiterbildung täglich ein, dein Training, deine Meditation, alles was wichtig ist.

Ich plane Sonntags meine kommende Woche und jeden Abend den nächsten Tag. Das heißt, dass ich die kommende Woche grob plane aber trotzdem kann sich manchmal etwas ändern. Deshalb passe ich jeden Abend meinen Plan für nächsten Tag an. Außerdem lasse ich mich nicht von meinem Kalender stressen. Jetzt gerade steht zum Beispiel, dass ich Kundenakquise für Varnish machen sollte. Jedoch schreibe ich gerade an diesem Artikel. Denn ich bin mein Boss. Und wenn es mir jetzt gerade leicht fällt, dann mache ich das. Ich nutze quasi die Energie für mich anstatt dagegen zu arbeiten und jetzt etwas zu tun was mir schwerer fallen würde.

So sieht aktuell mein Kalender aus. Ich arbeite aber täglich daran ihn so zu gestalten, dass er für mich besser funktioniert.

Jürgens Kalender Schedule Beispiel

To Do Listen sind für Loser

Meinen Recherchen nach hat keiner von den High Achievern wirklich eine To-Do Liste. Alle führen einen Kalender. Das hat den Vorteil, dass man sich eine bestimmte Zeit gibt um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Das heißt ich kann mir 2 Stunden Zeit nehmen um diesen Artikel zu schreiben, dann werde ich auch 2 Stunden brauchen. Oder aber, ich kann mir einen Timer von 50 Minuten setzen und werden zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit in 50 Minuten fertig sein.

‚Die Arbeit dehnt sich immer so weit aus wie wir ihr Zeit geben‘ – Parkinson’s Law

Außerdem hatte wahrscheinlich jeder schonmal eine To-Do Liste. Auf meiner zum Beispiel stehen To-Do’s von vor 3 Jahren drauf 😀 To-Do Listen führen immer dazu, dass wir sie nicht erledigen. Ich weiß nicht warum aber es ist wohl auch irgendein Phänomen.

Von | 2019-10-14T09:51:54+00:00 Oktober 10th, 2019|0 Kommentare

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