Leidenschaft, oder so..

Was ist eigentlich meine Leidenschaft? Und was heißt eigentlich Leidenschaft? Hat Leidenschaft irgendetwas mit leiden zu tun? Und wie weiß ich was meine Leidenschaft ist? All diese Fragen interessieren mich. Deshalb gibts heute dazu einen kurzen Artikel.

Also, erst mal gegoogelt. Laut Duden bedeutet Leidenschaft wenn man etwas mit großer Begeisterung macht. Meist sehr emotional, also nicht rational. Man widmet sich etwas mit großer Hingabe. Nun ja, so ist es bei mir, dass ich nicht mit großer Hingabe staubsauge oder Wäsche wasche. Aber ein paar Dinge gibt es schon bei welchen mir „mein Herz aufgeht“.

So wäre da zum Beispiel Diskussionen. Eine richtig gute Diskussion ist wunderbar. Das könnte ich Stundenlang machen und würde die Zeit dabei vergessen. Oder Autos. Schnelle Autos, alte Autos, schöne Autos, Amerikanische und Italienische Autos, ich liebe sie alle. Schon als Kind habe ich mich nur für Autos interessiert.

Aber wie kann ich eigentlich wirklich wissen was meine Leidenschaft ist?

Ich war mir da selbst nicht ganz im klaren darüber und denke oft darüber nach. Nun ist die Antwort ganz einfach. Ich mache seit über einem Jahr Crossfit, trainiere täglich (manchmal mehrmals), ernähre mich dementsprechend, koch immer alles frisch, schlafe genug und so weiter. Mein ganzes Leben ist danach ausgerichtet. Mein Schlaf wird immer weiter optimiert und meine sozialen Kontakte leiden darunter. Und all das mache ich ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen. Und es wird dafür auch wahrscheinlich niemals einen Cent geben. Trotzdem tue ich es, regelmäßig und hart. Wenn das nicht Leidenschaft ist, dann weiß ich auch nicht!

Ob Leidenschaft etwas mit leiden zu tun hat weiß ich nicht genau. Was ich jedoch weiß ist, dass alles einen Preis hat. Jedes Ja auf der einen Seite hat ein Nein auf der anderen. Wenn ich Ziele habe, wie zum Beispiel zu den Crossfit Games zu fahren, bedeutet dies eben auf Bier, Wein, Party und Co zu verzichten. #simpleasthat

Ist das schlecht? Nein, man muss nur wissen was man will. Dann fällt jede Entscheidung leicht! Wenn man einer Tätigkeit leidenschaftlich nachgeht fühlt es sich weniger wie Arbeit an und mehr wie Hobby. Das ist der große Vorteil. Denn jeder kennts von der Schule. Die Pausenklingel hat geläutet, die Stunde hat begonnen. Und schon nach 5 Minuten hat man das erste mal auf die Uhr geschaut um zu sehen ob diese Qual endlich vorbei ist. Nach spätestens 10 Minuten ist man eingepennt. Das ist das Gegenteil von Leidenschaft.

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden was deine Leidenschaft ist folgende. An was denkst während du arbeitest. Denkst du an die Arbeit die du gerade ausführst oder lieber an dein Hobby? Vielleicht liebst du es Zigarren zu rauchen. Oder Wein zu verkosten. Oder Ski zu fahren. Wenn du während deiner Arbeit an das denkst (häufig und intensiv), dann liegt vielleicht dort deine Leidenschaft.

Was ist deine Leidenschaft? Wie lange hast du gesucht? Oder bist du noch auf der Suche? Ich freu mich auf deine Meinung dazu.

Von | 2019-10-09T14:15:13+00:00 März 13th, 2019|0 Kommentare

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